1 thought on “Bremen: Fahrradstadt oder Autostadt?

  1. “Wie lautet der Zaubertrank, um die Nummer 1 unter den Fahrrad-Großstädten zu sein und zu bleiben?”

    Ich glaube, die Analysen sind alle richtig (Radwegebau, ADFC, progressive Verwaltung), aber meine These ist, dass geographische Begebenheiten die Entwicklung ebenso begünstigt haben: Bremen hat keine nennenswerten Steigungen (und dieser Vorteil lässt den gelegentlich Wind und Regen verblassen). Und Bremen ist eine Stadt der kurzen Wege. Ich vermute, dass in Bremen der Anteil der Leute, die Arbeit, Schule, Ärzte, Behörden, etc. in Fahrradentfernung haben, höher ist als in anderen Städten.
    Das soll natürlich keinen Vorwand bieten, sich auf diesem “Startvorteil” auszuruhen.

    “Der Bau der Radwege in den 1980ern hat das Alltagsradeln wieder salonfähig gemacht”

    Sorry, wenn ich mich wiederhole. Die Radwege sind vielleicht ein Grund dafür, warum der Radverkehrsanteil auf 25 % steigen konnte. Aber vielleicht sind diese Radwege aus den 80igern auch der Grund, warum der Anteil nicht weiter steigt. Sie sind schlicht ungeeignet für aktuelle und zukünftige Anforderungen.

    “Was wir nun endlich brauchen, ist eine deutliche Reduzierung des Autoaufkommens auf den Bremer Straßen.”

    Ja genau. Ich halte diese Forderung für wichtiger als die Forderung nach Separierung.

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