Bremens erster geschützter Radfahrstreifen?

Die Bremer Neustadt – im Zentrum Bremens, links der Weser gelegen – entwickelt sich zu einem der lebendigsten Stadtteile Bremens. Allerdings zerschneidet die Friedrich-Ebert-Straße (s. Post zu Parking Day) – eine zu Hochzeiten des Leitbildes von der „autogerechten Stadt“ gestaltete Verkehrsachse – den Stadtteil und trennt das Flüsseviertel und die Südervorstadt. Eine Arbeitsgruppe von Bürger*innen, die sich für die Entwicklung des Stadtteiles engagieren, haben nunmehr einen Maßnahmenplan zur Umgestaltung vorgelegt:

Titelbild der Broschüre

Wesentliche Bestandteile

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Einhundertachtzig Kilotonnen

Was kann das Radfahren tun, um den CO2-Ausstoß in Bremen zu reduzieren? Hier berechnen wir, was getan wurde, was nicht, und was in den nächsten zehn Jahren getan werden kann.

Da „Fridays for Future“ eine regelmäßige Präsenz auf den Straßen Bremens entwickelt, muss sich ein Verkehrswende-Blog wie Bremenize sicherlich fragen: Was kann das Radfahren als Reaktion auf die Klimakatastrophe bewirken? Verallgemeinerte Antworten auf diese Frage gibt es in der Welt des Radsports, unter besorgten Politikern, im neuen Bremer Koalitionsvertrag, aber auch unter den AktivistInnen von „Fridays for Future“ oder zumindest unter denen, die in einem Land mit Radkultur leben. Einhundertachtzig Kilotonnen weiterlesen

Parking Day: Bremer Verkehrshölle wird zivilisiert

Die Friedrich-Ebert-Straße in der Bremer Neustadt ist stark verkehrsbelastet, besser gesagt: Eine vierspurige Verkehrshölle .

An dieser Straße wohnen Menschen, die tagtäglich unerträglichem Lärm und Gestank ausgeliefert sind. Denn diese 30 m breite Straße mit Ausweitung auf 60 m kurz vor der Wilhelm-Kaisen-Brücke bietet viel Platz für alles, was vier und mehr Räder hat.

FußgängerInnen und RadfahrerInnen dagegen müssen sich den knapp bemessenen (4 m) Bürgersteig teilen. Die Fahrbahn kann von ihnen nur an wenigen Stellen sicher überquert werden.


Friedrich-Ebert-Straße: Wenig Platz für den Alltagsradverkehr, Foto: Wolfgang Köhler-Naumann

Ist das noch zeitgemäß, muss das so sein?  Wir finden: Nein, und wollten zeigen, dass es auch anders geht. Parking Day: Bremer Verkehrshölle wird zivilisiert weiterlesen

Guerilla-Aktion oder schlicht lebenswerte Stadt?

Europaweiter Parking Day in Bremen

 „Eine Stadt für Menschen“ – drei Stunden lang in der Bremer Neustadt.

Das geschah am 15. Parking Day im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche in der Friedrich-Ebert-Straße in Bremen nach der Super-Demo gegen den Klimawandel in der Innenstadt (Fridays for Future) mit mehr als 30.000 TeilnehmerInnen:


Neuordnung des Straßenraums für drei Stunden, Autospur wird zur Radspur, Parkplätze zu Wohnzimmern. Foto: Fino Terreno

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Geht-doch-Manifest – Für den Fußverkehr!

Manifest für die Förderung des Fußverkehrs in Bremen

(Die Erklärung hier im Wortlaut)

Massive Zuschüsse für Autoverkehr, fast nichts für Fuß und Rad

Laut einer Studie der Universität Kassel erhält der Autoverkehr in Bremen pro Einwohner und Jahr einen Zuschuss von 156 Euro, der ÖPNV 115 Euro, der Radverkehr 9,3 Euro und der Fußverkehr 16 Euro.


Fußverkehr in Bremen – muss das so sein?

Obwohl Bremen etwas besser abschneidet als andere Kommunen, muss von einer starken Subventionierung des Autoverkehrs gesprochen werden. Geht-doch-Manifest – Für den Fußverkehr! weiterlesen

Bewohnerparken – Verkehrswende oder Autokomfortzone?

Nun ist es raus: Im neuen Bremer Koalitionsvertrag wird uns Anwohnerparken versprochen. Falschparken soll konsequent verhindert und die Praxis des aufgesetzten Parkens zurückgedrängt werden. Hurra! Hurra?


Illegal in der Bremer Neustadt (Foto: Beatrix Wupperman)

Konkret heißt es: „Wir werden konsequent den Parkraum bewirtschaften, d.h. wir werden die innenstadtnahen Bereiche bewirtschaften und Anwohnerparken ausweisen.“ (S. 40)

Aber langsam: Bewohner- oder Anwohnerparken ist super billig in Deutschland. Was soll das bringen?

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Parken muß kosten – die Zeit ist reif

Die künftige Bremer Regierungskoalition hat ihr Ziel, die Verkehrswende in praktischen Schritten umzusetzen an vorderster Stelle im Koalitionsvertrag (Entwurf der Vereinbarung zur Zusammenarbeit in einer Regierungskoalition Bremen 2019-2023), im Folgenden „Koa-Vertrag“ genannt vereinbart. Nachdem nun alle Parteien Ihre internen Abstimmungsprozesse mit positivem Ergebnis durchgeführt haben, wird er in Kürze von den Koalitionären gezeichnet und in Kraft gesetzt werden.

Zugleich hat sich das Bremer Bündnis für die Verkehrswende auf Basis der Erkenntnisse aus dem Fachtag vom Okt. 2018 das Ziel gesetzt, nunmehr die praktische Umsetzung seiner Kernforderung, die Einführung der flächendeckenden Bewirtschaftung der öffentlichen Parkflächen in Bremen zu erreichen.

Mit dem heutigen Post eröffnen wir eine Reihe von Beiträgen zum Themenbereich „Bewirtschaftung öffentlicher Parkräume“. Ziel ist es, allen in Bremen Aktiven ein gemeinsames begriffliches und faktisches Grundgerüst für ihr Handeln in Initiativen, Verbänden, Stadtteil-Beiräten, usw. zur Verfügung zu stellen. Parken muß kosten – die Zeit ist reif weiterlesen

Platz Da! Bremen ist auf der Zielgeraden

Die Sammlung von Unterschriften für den Bürgerantrag Platz Da! (wir berichteten) befindet sich auf der Zielgeraden. 4500 Unterschriften haben die über 20 Sammler*innen und die über 80 Inhaber*innen/Betreiber*innen von Geschäften / Büros/ .. in Bremen bereits erhalten. Etwa 1000 sollen noch dazukommen – so die Organisator*innen, damit die notwendige Anzahl von Unterstützer*innen mit als gültig anerkannter Unterschrift für einen erfolgreich eingereichten Bürgerantrag erreicht ist.

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