Mach mit bei German Zero CO2!

German Zero CO2 ist eine groß angelegte Kampagne, Deutschland bis 2035 insgesamt CO2-neutral zu machen.

Ausgangssituation:

  • Die Welt treibt in eine +4 Grad-Zukunft, mit verheerenden Folgen für die Lebensgrundlagen auch der Menschheit
  • Für die 1,5 Grad-Grenze dürfen sich höchstens noch weitere 420 Gigatonnen CO2-Emissionen in der Erdatmosphäre ansammeln; diese Menge entspricht auf heutigem Niveau den weltweiten CO2-Emissionen von etwa 15 Jahren
  • Deutschland wird das 1,5 Grad-Ziel ab 2023 verfehlen.
  • Die Ziele der derzeitigen Bundesregierung und erst recht die beschlossenen Maßnahmen sind völlig unzureichend.

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Fußverkehrs-Check in Bremen

 


Zu Fuß gehen in Bremen

Derzeit befindet sich der Fußverkehrsanteil in Bremen am untersten Level (21%), weniger geht nicht. Und das liegt daran, dass die Bedingungen für den Fußverkehr in Bremen sehr schlecht sind.

Um auf die zahlreichen Mängel, an die sich alle gewöhnt haben, aufmerksam zu machen, hat der FUSS e.V. Ortsgruppe Bremen einen Fußverkehrs-Check in einem innenstadtnahen Stadtteil, in der Neustadt durchgeführt.

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Fahrradfahren auf der Fahrbahn?

Nein! Mehr Platz für alle Menschen ohne Motor!

Irgendwas stört mich an der Vorstellung, dass man/frau als RadfahrerIn auf der Fahrbahn fahren „soll“. Dadurch wird das Fahren stressiger und gefährlicher, wenn man automatisch „ungleich“ auf das „Spielfeld Mischverkehr“ gezwungen wird und der/die „schwächere“ (und diesen Begriff find ich äußerst problematisch) VerkehrsteilnehmerIn ausgeschlossen wird. Wer mit Kindern unterwegs ist, muss auf die viel zu engen Bürgersteige ausweichen, oder wer sich im Mischverkehr nicht wohlfühlt, fährt dann gar nicht Rad oder sogar lieber Auto.  Die Konflikte, der Stress, wären nicht vorhanden, wenn es ausreichende Infrastruktur für alle „aktiven“ Verkehrsmittel gäbe. Fahrradfahren auf der Fahrbahn? weiterlesen

Parkraummanagement / Parkraumbewirtschaftung – Begriffsklärung

In den Zielsetzungen der kürzlich gewählten Bremer Landesregierung stehen die Regulierung und die Begrenzung des Parkens an vorderer Stelle. Damit fanden nun endlich strategische Maßnahmen aus dem Bremer Verkehrsentwicklungsplan 2025 Eingang in den operativen Zielkatalog unserer Landesregierung.

Zudem ruft die Zivilgesellschaft zunehmend deutlicher nach einer entschiedenen Verkehrswende. So akzeptiert sie u.a. nicht mehr die in vielen städtischen Quartieren unhaltbare Situation durch illegal abgestellte Autos und ebensowenig die klimaschädlichen “Erfolge” einer gegen jede Gemeinwohlvernunft für den Kauf von Groß-PKWs werbenden Automobilbranche:

  • sei es, dass sich auf lokaler Ebene das Bremer Verkehrswende-Bündnis die Forderungen nach flächendeckender Parkraumbewirtschaftung als wesentlichen Hebel für das „weg vom Auto – hin zum Umweltverbund und einer lebenswerten Stadt“ zu eigen gemacht hat,
  • sei es, dass die Forderungen nach schrittweiser Reduzierung der Anzahl der Parkplätze, nach City-Maut und konsequenter Bewirtschaftung nun auch unüberhörbar deutlich von den vielen Gruppierungen, die die Klimastreiks in Bremen tragen, insgesamt eingefordert wird,
  • sei es, dass eine wachsende Zahl bundesweit agierender Verbände und Gruppierungen sich deutlich Gehör verschafft und von Bundes- und Landesregierungen eine klare Abkehr von deren radikalem (Fast)-Nichtstun fordern.

Mit diesem Post möchte ich den Begriff “Parkraummanagement” erläutern und einige Zusammenhänge beitragen, um in unseren Forderungen in den Aktionsfeldern  Parkraummanagement / Parkraumbewirtschaftung – Begriffsklärung weiterlesen

Tausende sind bereit, Verantwortung zu übernehmen

… und wieder sind heute -am 29. Nov. 2019- viele Tausende in Bremen mit Fridays for Future auf der Straße. Sie fordern vehement ein, dass Politik und Gesellschaft – und zwar JEDER Einzelne von uns- Verantwortung für das Aufhalten der Klimakatastrophe übernimmt und endlich entschieden handelt.

… einige ließen sich das nicht zweimal sagen und begannen gleich mal an Ort und Stelle …

Abenteuer Tramhaltestelle

Abenteuer Tramhaltestelle „Busestraße“ in der Crüsemannalle im Stadtteil Schwachhausen

Eine Frau steht verunsichert an der Tramhaltestelle Busestraße und sagt: „Ich muss mich in Gefahr begeben, um zur Haltestelle zu gelangen.“ Sie schiebt ihren Rollator auf dem Geh- und Radweg zwischen den dicht geparkten Autos hindurch, touchiert leicht eine Fahrzeugtür und begibt sich mutig auf die Fahrbahn. Schon rast ein Fahrzeug vor ihr auf der Straße entlang. Die Sicht ist ihr völlig versperrt. Sie reißt erschrocken ihren Rollator zurück, der leider vorne keine Augen hat, um zu schauen, ob die Straße frei ist.

Ein auf dem Schutzstreifen parkendes Fahrzeug, eines Sanitärbetriebes hat sich hier auf dem Geh- und Radwegbereich einen „Wochenend-Betriebsparkplatz“ ergattert und genießt das unter den Augen einer lethargischen Behörde, von der Polizei ganz zu schweigen.“Betriebsparkplatz” eines Sanitärbetriebes (Foto: Bernd Thomsen)

Doch der Parksünder ist auf dem Geh- und Radwegstreifen nicht allein. Abenteuer Tramhaltestelle weiterlesen

Bremens erster geschützter Radfahrstreifen?

Die Bremer Neustadt – im Zentrum Bremens, links der Weser gelegen – entwickelt sich zu einem der lebendigsten Stadtteile Bremens. Allerdings zerschneidet die Friedrich-Ebert-Straße (s. Post zu Parking Day) – eine zu Hochzeiten des Leitbildes von der „autogerechten Stadt“ gestaltete Verkehrsachse – den Stadtteil und trennt das Flüsseviertel und die Südervorstadt. Eine Arbeitsgruppe von Bürger*innen, die sich für die Entwicklung des Stadtteiles engagieren, haben nunmehr einen Maßnahmenplan zur Umgestaltung vorgelegt:

Titelbild der Broschüre

Wesentliche Bestandteile

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Einhundertachtzig Kilotonnen

Was kann das Radfahren tun, um den CO2-Ausstoß in Bremen zu reduzieren? Hier berechnen wir, was getan wurde, was nicht, und was in den nächsten zehn Jahren getan werden kann.

Da „Fridays for Future“ eine regelmäßige Präsenz auf den Straßen Bremens entwickelt, muss sich ein Verkehrswende-Blog wie Bremenize sicherlich fragen: Was kann das Radfahren als Reaktion auf die Klimakatastrophe bewirken? Verallgemeinerte Antworten auf diese Frage gibt es in der Welt des Radsports, unter besorgten Politikern, im neuen Bremer Koalitionsvertrag, aber auch unter den AktivistInnen von „Fridays for Future“ oder zumindest unter denen, die in einem Land mit Radkultur leben. Einhundertachtzig Kilotonnen weiterlesen

Parking Day: Bremer Verkehrshölle wird zivilisiert

Die Friedrich-Ebert-Straße in der Bremer Neustadt ist stark verkehrsbelastet, besser gesagt: Eine vierspurige Verkehrshölle .

An dieser Straße wohnen Menschen, die tagtäglich unerträglichem Lärm und Gestank ausgeliefert sind. Denn diese 30 m breite Straße mit Ausweitung auf 60 m kurz vor der Wilhelm-Kaisen-Brücke bietet viel Platz für alles, was vier und mehr Räder hat.

FußgängerInnen und RadfahrerInnen dagegen müssen sich den knapp bemessenen (4 m) Bürgersteig teilen. Die Fahrbahn kann von ihnen nur an wenigen Stellen sicher überquert werden.


Friedrich-Ebert-Straße: Wenig Platz für den Alltagsradverkehr, Foto: Wolfgang Köhler-Naumann

Ist das noch zeitgemäß, muss das so sein?  Wir finden: Nein, und wollten zeigen, dass es auch anders geht. Parking Day: Bremer Verkehrshölle wird zivilisiert weiterlesen