Guerilla-Aktion oder schlicht lebenswerte Stadt?

Europaweiter Parking Day in Bremen

 „Eine Stadt für Menschen“ – drei Stunden lang in der Bremer Neustadt.

Das geschah am 15. Parking Day im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche in der Friedrich-Ebert-Straße in Bremen nach der Super-Demo gegen den Klimawandel in der Innenstadt (Fridays for Future) mit mehr als 30.000 TeilnehmerInnen:


Neuordnung des Straßenraums für drei Stunden, Autospur wird zur Radspur, Parkplätze zu Wohnzimmern. Foto: Fino Terreno

Das Bremer Bündnis Verkehrswende hat am Freitag, 20. September 2019, 15 bis 18 Uhr in der Friedrich-Ebert-Straße, entlang der Hausnummern 1 bis 63, ein Stück lebenswerte Stadt geschaffen: Eine von zwei Autospuren wurde kurzfristig zu einem geschützten Radfahrstreifen umgebaut, die Parkplätze mutierten zu urbanen Minigärten oder wurden zu Wohn- und Spielzimmern umgebaut und der Fußweg um den Radweg erweitert.

Das Bündnis Verkehrswende hat damit aufgezeigt, wie öffentliche Räume für alle aussehen können: Fußgänger*innen konnten sich auf dem Fußweg nebeneinander gut bewegen, auch Kinderwagen- und Rollstuhlbenutzer*innen passierten ungehindert, und die FahrradfahrerInnen hatten Platz auf der Fahrbahn, ohne durch Autos gefährdet zu werden.

 Rund 450 TeilnehmerInnen und mehrere hundert FahrradfahrerInnen genossen die räumlichen Freiheiten.

 Bremer Bündnis für die Verkehrswende: ADFC, autofreier StadTraum e.V., BUND, Einfach Einsteigen, Fuss e.V. und VCD

Cambio Carsharing war ein Partner beim Parking Day für das Bündnis

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