Archiv der Kategorie: Stadtentwicklung

Zuckerbrot und Peitsche in Amsterdam

Fallstudie Amsterdam

Prominentes Beispiel für ein konsequentes Parkraummanagement ist Amsterdam, wo schon seit Jahrzehnten der Grundsatz herrscht: Je näher zum Zentrum hin geparkt wird, umso teurer wird es. Und: Bewirtschaftet wird ein Gebiet, das (von seiner EinwohnerInnenzahl her) fast so groß wie die Stadt Bremen ist. Zuckerbrot und Peitsche in Amsterdam weiterlesen

Bremer Verkehrswende-Bündnis fordert flächendeckende Parkraumbewirtschaftung

Ein Meilenstein für die beteiligten Verbände! Ein Meilenstein für Bremen!Zum ersten Mal tun sich BUND, ADFC, VCD und FUSS e.V. zusammen, und die Verbände stellen konkrete Forderungen für die Verkehrswende: Sie wollen des Auto-Tsunamis Herr werden und fordern eine konsequente, flächendeckende Parkraumbewirtschaftung in Bremen. Denn wir brauchen mehr Platz für das eigentliche Leben in der Stadt, für die Lebensqualität von uns allen. Und es bedarf natürlich intelligenter Konzepte, um solch einen Plan für alle attraktiv zu machen: Ein Masterplan “Parkraumbewirtschaftung” muss her.

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Parkplätze erzeugen Autoverkehr, oder: Was Parken uns alle kostet

Ist Parken ein Grundrecht?

Was leistet sich eigentlich unser Gemeinwesen, wenn es fast überall wertvollen öffentlichen Raum als Parkplätze für alle kostenfrei anbietet? Gehören Gratis-Parkplätze zur Daseinsvorsorge wie Bildung und Gesundheit? Wieso darf ich mir ein Auto kaufen, ohne darüber nachdenken zu müssen, wo ich dieses Gerät parken kann, ob Nachts, ob tagsüber?


Parken auf dem Radweg in Bremen, Foto: Beatrix Wupperman

Wieso zahle ich Miete für meine Wohnung oder Grundsteuer für mein Haus, aber nutze kostenfrei öffentlichen Boden, um meine (immer größer werdenden) Privatkarossen abzustellen?
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Aus Elternsicht: Autofahrer ohne Rücksicht

Sonntagabend – wir kamen vom Schwimmen – sind meine achtjährige Tochter und ich beinahe von einem Auto überfahren worden, als wir – völlig legal – die Straße überquerten, in die der Fahrer nach links einbog.


An der Ecke Kornstraße/Kirchweg

Das passiert uns ziemlich oft, denn die Verkehrskontrollen in Bremen sind eher lasch, und AutofahrerInnen lassen ihre Frustrationen leider oft an den „Schwächeren“ aus.Diesmal passierte es an der Ecke Kirchweg/Kornstraße in der Bremer Neustadt nur wenige Meter von unserer Haustür entfernt.

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Oslo: Wenn es dem Parkplatz an den Kragen geht

Die norwegische Hauptstadt Oslo will schon seit langer Zeit ihre Treibhausgasemissionen verringern, um dem Klimawandel entgegen zu wirken. Stadtverwaltungen jeder Couleur proklamieren immer wieder ihre grünen Absichten, um eine der „European Green Capitals“ zu werden, und nun passiert es endlich: 2019 wird Oslo die Grüne Hauptstadt Europas sein.

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Amsterdamer Verkehrsimpressionen

Das erste, das einem in der Amsterdamer Innenstadt auffällt ist, dass es dort deutlich weniger Autos als in Bremen gibt. Auf den Straßen sind weniger Autos unterwegs und man sieht auch weniger parkende Autos. Letzteres dürfte auch der Hauptgrund für die geringere Anzahl an Autos in der Stadt sein. Die Parkplätze, die vorhanden sind, sind bewirtschaftet.

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Schilda 2.0 in Bremen

Wissen Sie, wo Schilda liegt? In Bremen!

In der Bremer Neustadt ertrug sich kürzlich (27.4.2017) eine der wunderseltsamen, abenteuerlichen, unerhörten und bisher unbeschriebenen Geschichten, die wir bestimmt nie wieder hören wollen: Die Polizei ließ ein legal geparktes Auto abschleppen! Warum? Halten Sie sich fest: Es behinderte die illegal Parkenden in der Biebricher Straße!

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Einladung zur „Planungskonferenz Ruhender Verkehr“ in Bremen

Der Beirat des Bremer Stadtteiles Neustadt lädt ein zu einer

Planungskonferenz „Ruhender Verkehr Neustadt“

am Dienstag den 21. März 2017, um 18 Uhr (freier Eintritt)

in der Mensa der Schule am Leibnizplatz, Schulstraße 24, 28199 Bremen.
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Fahrradstraßen in Bremen: Paradebeispiel Humboldtstraße

Humboldtstraße
Humboldtstraße

Ganz besonders stolz ist die Bremer Politik auf die Umgestaltung der Humboldtstraße in eine Fahrradstraße. Der Umbau erfolgte übrigens nicht, weil die ExpertInnen diese Straße für die ideale Fahrradstraße hielten, sondern weil “Hansewasser” Kanalsanierungsarbeiten durchführen wollte. In der schon genannten neuen Broschüre auf Seite 148 ist jedoch gar nicht das Wohl der FahrradfahrerInnen das oberste Ziel sondern das der FußgängerInnen, es ging um mehr Raum für FußgängerInnen. Erst dann folgt im Text: Mehr Sicherheit für den Radverkehr.
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